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Vorstellung des neuen Energieflyer

 Die Kreuzbergallianz hat einen Informations-Flyer mit dem Titel „Einfache Energieeinsparmaßnahmen“ herausgegeben. Vorgestellt wurde er (von links) von Ulrich Leber (Energiespar-Kreis Rhön-Grabfeld), Bürgermeister Joachim Bühner (Sandberg), Bürgermeister Udo Baumann (Bischofsheim), Bürgermeisterin Birgit Erb (Oberelsbach), Anne Franz (Amt für ländliche Entwicklung), Bürgermeister Rudi Zehe (Schönau), Jürgen Eisentraut (Amt für ländliche Entwicklung) und Dieter Feller (Wildflecken). Foto: Eckert

 

Steigende Energiekosten belasten zunehmend die Geldbeutel der Wohnungs- und Hauseigentümer. Zudem haben die Ergebnisse des Energiekonzeptes für die Mitgliedsgemeinden der Kreuzbergallianz aufgezeigt, dass in der Verbrauchergruppe der privaten Haushalte am meisten Energie – sowohl in Form von Strom als auch zur Beheizung der Gebäude – verbraucht wird.

Nun stellt sich den Betroffenen jedoch die Frage: Wie kann ich Energie einsparen, ohne dafür gleich in eine aufwändige energetische Sanierung investieren zu müssen? Genau um diese Fragestellung zu beantworten, wurde der Informations-Flyer „Einfache Energieeinsparmaßnahmen“ vom Institut für Energietechnik in Kooperation mit dem Energiespar-Kreis Rhön-Grabfeld erstellt. Er gibt einfache Hilfestellungen zur Einsparung von Energie beispielsweise zum Absenken der Raumtemperatur, zum richtigen Lüften, Heizungswartung und Reinigung, Beleuchtung usw.

Offiziell vorgestellt wurde der Flyer von den Bürgermeistern der fünf Mitgliedsgemeinden, Jürgen Eisentraut und Anne Franz vom Amt für ländliche Entwicklung und Ulrich Leber, dem Geschäftsführer des Energiespar-Kreis Rhön-Grabfeld.

Die Bürgermeister nutzten die Gelegenheit dem Amt für ländliche Entwicklung für die Finanzierung des Energiekonzeptes mit dem Informations-Flyer in Höhe von 75 Prozent zu danken. Der Vorsitzende der Kreuzbergallianz Bischofsheims Bürgermeister Udo Baumann sprach von einem „hochinteressanten Konzept“, das eine detaillierte Betrachtung jeder Gemeinde inklusive fünf ausgewählter Einzelprojekte.

Bürgermeisterin Birgit Erb wünschte sich, dass das Konzept auch fortgeschrieben und bei Bedarf weitere Projekte aufgenommen und auch gefördert werden können. „Das muss auf jeden Fall möglich sein“, bestätigte Jürgen Eisentraut. „Das Konzept ist eine Grundlage, auf die aufgebaut werden darf.“ Eisentraut machte darauf aufmerksam, dass für Projekte aus dem Energiekonzept eine Umsetzungsbegleitung gefördert werde.

Anne Franz bezeichnete die Energiewende als einen „offenen Prozess“. Das Engagement der Kreuzbergallianz könne nur begrüßt werden, weitere Ideen von Kommunen und Bürgern seien sinnvoll und auch erwünscht. „Die Kreuzbergallianz ist die zweite ILE (Integrierte Ländliche Entwicklung) in Unterfranken, die ein interkommunales Energiekonzept aufstellen ließ und damit ein Vorreiter innerhalb der ILE`s in Unterfranken. Sie ermunterte die Verantwortlichen der Kreuzbergallianz diesen Weg weiter zu beschreiten und auch zu entwickeln. Das Amt für ländliche Entwicklung stehe unterstützend und beratend zur Seite und stelle wo es möglich sei, auch gerne Fördergelder zur Verfügung.

Erb erinnerte an Diskussionen in den gemeindlichen Gremien. Nicht einfach sei es gewesen, die Zustimmung für die Erstellung des Energiekonzeptes zu bekommen. Heute können die Gemeinden der Kreuzbergallianz froh sein, diese Entscheidung getroffen zu haben, um für künftige Maßnahmen Fördergelder abrufen zu können. „Projekte im ländlichen Raum können wir nur umsetzen, wenn Fördergelder vom Freistaat oder der EU zur Verfügung gestellt werden“, so Erb.

Für Anne Franz ist der Informations-Flyer „Einfache Energieeinsparmaßnahmen“ ein tolles Beispiel wie die Bürgerschaft in das Energiethema einbezogen wurde, ist er doch eine Idee, die aus der der Bevölkerung heraus an die Kreuzbergallianz herangetragen wurde. „Wie Energie zu Hause gespart werden kann, zeigt dieser Flyer“, betonte Jürgen Eisentraut und machte aufmerksam: „Die Kommunen haben Vorbildfunktion in ihren eigenen Gebäuden.“ Erb sieht den Informations-Flyer als einen Service für Hauseigentümer, Vermieter und Mieter. „Nur gemeinsam können wir voranschreiten und zur Energiewende beitragen. „Der Flyer bietet konkrete Antworten auf Bürgerfragen“, fasste Sandbergs Bürgermeister Joachim Bühner zusammen.

Für den Energiespar-Kreis Rhön-Grabfeld sei es eine Selbstverständlichkeit in Kooperation mit der Kreuzbergallianz den Informations-Flyer zu erstellen. Es sei ein Grundanliegen des Energiespar-Kreis, die Bürger umfassend zum Energiethema zu informieren und die Vielzahl der Einsparmöglichkeiten aufzuzeigen, erklärte Ulrich Leber. Weiterführende Information biete beispielsweise auch die Energiefibel der Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld.

Der Informations-Flyer wurde in diesen Tagen mit dem Newsletter an alle Haushalte in der Kreuzbergallianz verteilt und steht zudem auf der Homepage unter www.kreuzbergallianz.de zum download bereit.

 

 

 

 

 

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