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Austausch der unterfränischen Allianzmanager auf dem Kreuzberg

 

Besichtigungstour durch Bischofsheims Innenstadt

 

Zweimal im Jahr kommen die Verantwortlichen der kommunalen Allianzen Unterfrankens zum Austausch und gegenseitigen Kennenlernen zusammen. Gastgeber für das jüngste ILE-Netzwerktreffen (Integrierte Ländliche Entwicklung) war die Kreuzbergallianz und natürlich fand die Arbeitssitzung auf dem Kreuzberg statt.

 

Der Vorsitzende der Kreuzbergallianz Bürgermeister Udo Baumann begrüßte vom Amt für ländliche Entwicklung Baudirektor Robert Bromma (Abteilungsleiter Land- und Dorfentwicklung) und seine Mitarbeiter, unter ihnen auch Jürgen Eisentraut, der für die ILE-Kreuzberg zuständig ist.

 

Baumann ging auf die Entstehung der Kreuzbergallianz ein und hob die insgesamt positive Entwicklung der fünf Mitgliedsgemeinden (Bischofsheim, Oberelsbach, Schönau, Sandberg und Wildflecken) hervor. „Ohne das Amt für ländliche Entwicklung hätte es die integrierte ländliche Entwicklung Kreuzberg nicht gegeben.“ Dank der regelmäßigen Zusammenarbeit der fünf Gemeinden komme es zu einem intensiven Gedankenaustausch zwischen den Bürgermeistern. „Das hatten wir vorher nicht so. Schon daher lohnt es sich in der Kreuzbergallianz zusammen zu arbeiten.“

Seinen Dank richtete Baumann an das Amt für ländliche Entwicklung für die finanzielle Unterstützung, die die Arbeit in der Kreuzbergallianz erst möglich mache. Von einem „wohlwollenden Miteinander“ sprach Baumann.

 

In welchen Projekten die Fördermittel eingesetzt werden, zeigte Allianzmanager Dr. Christian Seynstahl den Anwesenden auf. Das Hauptthema sei natürlich die Innenentwicklung, neben diesem Thema gehe es um Themen wie die Erstellung eines ländlichen Kernwegenetzkonzeptes, Medizinische Daseinsvorsorge und Nachfolge in Hausarztpraxen, Energiewende sowie Gastronomie und Tourismus.

 

Näher betrachtet wurde im Laufe des Vormittags und bei der nachmittäglichen Besichtigung in Bischofsheims Innenstadt, mit welchen Serviceleistungen die Kreuzbergallianz die Innenentwicklung fördert. „Innenentwicklung muss man als Bürgerservice verstehen. Man muss ich Zeit nehmen für Fragen und Antworten. Und zwar nicht nur wenn es um Kauf und Verkauf geht, sondern auch bei Nutzung und Sanierung, beim Inwertsetzen von Immobilien.“ Kommunale Förderprogramme, umfassende Beratungsleistungen unter anderem über ein Gutscheinsystem und nicht zuletzt die neu eingerichtete Immobilienbörse seien wirkungsvolle Instrumente, zeigte Seynstahl auf. „Aktuell haben wir über 80 private Bauplätze und Immobilien aus dem Allianzgebiet in der Börse eingestellt. Es wurden Einzelexposés mit Lage, Bildern und der Beschreibung der Gemeinde, des Objekts und den Fördermöglichkeiten erstellt.“


Neben aktuellen Informationen aus dem Amt, unter anderem zu verschiedenen  Fördermöglichkeiten, lag der Schwerpunkt des ILE-Netzwerktreffen auf zwei Fachvorträgen. Anne Krämer von der Region Mainfranken GmbH berichtete über das Projekt „Etablierung einer Willkommenskultur und -struktur in Mainfranken“.  Krämer zeigte auf, wie wichtig es für die Zukunftsfähigkeit der Kommunen im ländlichen Raum sei, eine  aktive Neubürgergewinnung und eine offensive Anerkennungs-und Willkommenskultur zu pflegen. Mit dem Projekt werden Städte und Gemeinden bei der individuellen Ausgestaltung und Umsetzung einer Willkommenskultur vor Ort unterstützt. Entsprechende Schulungen hierzu werden für Mitarbeiter der Verwaltungen angeboten.

 

Dr. Gerrit Himmelsbach stellte das Archäologische Spessart-Projekt (Institut an der Universität Würzburg) und die verschiedenen Schwerpunkte bis hin zur Erarbeitung von  europäischen Kulturwegen vor.

 

Am Nachmittag führten Bürgermeister Udo Baumann und Dr. Christian Seynstahl die Gäste durch die Bischofsheimer Innenstadt. Aufgezeigt wurden bereits erfolgreich umgesetzte wie auch im Bau befindliche Projekte aus dem kommunalen und privaten Bereich. „Es bewegt sich was. Der Einsatz von Fördermitteln lohnt sich. Es ist die richtige Unterstützung und ein großer Anreiz in Bausubstanz zu investieren“, zeigte Baumann auf. Es entstand ein reger Austausch über die Förderprogramme, die in der Kreuzbergallianz den Bürgern zur Verfügung stehen. Vielfach ging es um Fragen zur praktischen Umsetzbarkeit, auch vor dem Hintergrund unterschiedlicher Finanzkraft der Mitgliedsgemeinden.

 

Das Fazit des Tages fiel durchweg positiv aus: Das Treffen aller unterfränkischen Allianzmanager sei zum Informationsaustausch unbedingt notwendig und soll auch künftig beibehalten werden.

Impressionen vom ILE-Netzwerktreffen in der Kreuzbergallianz

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Kreuzbergallianz
Kirchplatz 4
97653 Bischofsheim a. d. Rhön