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Energiespartipps

Deutschland ist der fünftgrößte Energieverbraucher der Welt. Rund ein Viertel der Energie verbrauchen wir Privatpersonen – um die eigenen vier Wände zu beleuchten oder zu beheizen, um Wäsche zu waschen oder einfach, wenn der Fernseher läuft.
Leider gehen viele von uns zu verschwenderisch mit Energie um. Mit unangenehmen Folgen: Zum einen für das Klima, das sich immer weiter aufheizt. Zum zweiten für den Geldbeutel. Denn wer viel Energie verbraucht, merkt dies spätestens bei der nächsten Abrechnung.


Hier werden Ihnen einfache Möglichkeiten der Energieeinsparung aufgezeigt. Dies sind natürlich nur Beispiele, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.

 

Haushalt

Schalten Sie die elektrischen Geräte in Ihrem Gebäude komplett aus. Auch im Stand-by-Zustand verbrauchen diese nämlich sehr viel Energie. So belaufen sich die Stand-by Kosten in einem durchschnittlichen Haushalt auf ca. 115 Euro pro Jahr.

 

 

Die Beleuchtung macht ca. 11 Prozent des Stromverbrauchs eines durchschnittlichen deutschen Privathaushalt aus. Daher sollte auf die Wahl der Leuchtmittel und der passenden Technologie großen Wert gelegt werden.

 

Ein Sparduschkopf hilft erheblich Wasser zu sparen, indem er dem Wasserstrahl mehr Luft beimischt. So kommen Sie mit der halben Menge Wasser aus. Den Duschkopf oder auch einen Durchflussbegrenzer können Sie leicht selbst aufschrauben.

 


Wenn Sie zugige Fenster nachträglich isolieren können Sie die Wärme drinnen behalten. Mithilfe eines brennenden Teelichts können Sie testen, ob Zugluft das Problem ist. Auch nach dem Abdichten sollten Sie regelmäßiges Lüften nicht vergessen.


Ein Wasserkocher ist für das Erhitzen von Wasser effizienter als der Elektroherd. Kochen Sie jedoch mehr Wasser als nötig, steigen nicht nur der Energiebedarf, sondern auch Ihr CO2-Ausstoß unnötig.

 

 

 

 

 

 

 

Tauen Sie Ihren Kühlschank und Ihre Gefriertruhe regelmäßig ab. Eine Vereisung von 5 mm erhöht den Stromverbrauch Ihres Kühlschranks um 30 Prozent.

Heizen und Lüften

Die Absenkung der Raumtemperatur um 1° C ergibt eine Energieeinsparung von etwa 6 %. Überprüfen Sie mit Hilfe eines Thermometers die richtige Raumtemperatur. In Wohnräumen beträgt diese zwischen 19 und 22° C.

 

 

 

Richtiges Lüften spart zusätzliche Energie und verhindert zudem die Schimmelbildung. Zu empfehlen ist das Stoßlüften, bei dem die Fenster für einige Minuten am Tag ganz geöffnet werden. Wichtig dabei. Immer das Heizkörperthermostat auf Stellung „0“ drehen, um unnötige Wärmeverluste zu vermeiden.

 

Wenn Sie zugige Fenster nachträglich isolieren können Sie die Wärme drinnen behalten. Mithilfe eines brennenden Teelichts können Sie testen, ob Zugluft das Problem ist. Auch nach dem Abdichten sollten Sie regelmäßiges Lüften nicht vergessen.

 

Eine regelmäßige Wartung und Reinigung der Heizungsanlage durch einen Fachmann ist für einen effizienten Betrieb unerlässlich.
Tipp: Ist der Installateur bereits im Haus, kann auch die Temperatur– und Zeiteinstellung überprüft und ggf. von Sommer auf Winterbetrieb umgestellt werden.

 

Heizungsanlagen können nur optimal arbeiten, wenn sie hydraulisch abgeglichen sind. Ohne diese Maßnahme besteht die Gefahr, dass Heizkörper mit dem geringsten Abstand zum Kessel bzw. zur Pumpe überversorgt werden; bei den weiter entfernten Heizkörpern kommt zu wenig Heizwasser an.

Mobilität

Häufiges Bremsen und Schalten kostet beim Autofahren unnötig Energie. Klimafreundlicher und spritsparender fahren Sie, wenn Sie vorausschauend und niedertourig fahren.
Ist der Reifendruck zu niedrig, erhöht das nicht nur den Verschleiß, sondern führt auch zu einem größeren Rollwiderstand der Reifen – und dadurch steigt der Spritverbrauch. Ist der Rei-fendruck 0,5 Bar zu niedrig, erhöht sich der Kraftstoffverbrauch bereits um rund fünf Prozent. Prüfen Sie regelmäßig Ihre Reifen.


Ab einer Haltezeit von etwa 20 Sekunden lohnt es sich, den Motor abzuschalten, z.b. an Ampeln, in Staus oder an Bahn-übergängen. Bei einem Neukauf sollten Sie einen Wagen mit einer eingebauten Start-Stopp-Automatik wählen. Der Motor schaltet sich damit ab, sobald der Fahrer in den Leerlauf wechselt und die Kupplung loslässt. Mit diesem System lässt sich der Spritverbrauch im Stadtverkehr um bis zu 10 Prozent senken.


Winterreifen sind bei Eis, Schnee und Glätte unabdingbar. Sie sollten aber darauf achten, sie rechtzeitig zur Sommerzeit wieder gegen normale Reifen auszutauschen. Winterreifen sind nicht nur lauter als Sommerreifen, sie erhöhen auch die CO2-Emissionen. Bis zu 3 Prozent mehr Kraftstoff wird durch Winterreifen verbraucht.


Vermeiden Sie Kurzstrecken mit dem Auto zu fahren. Gehen Sie lieber zu Fuß oder fahren Sie mit dem Rad. Das kommt der Umwelt und der Gesundheit zu Gute.

CO²- Fußabdruck

Mit dem Begriff „CO²- Fußabdruck“ ist die Menge des Treibhausgases CO² gemeint, die ein Mensch durch Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum erzeugt. Insgesamt werden weltweit jährlich knapp 25 Milliarden Tonnen des Treibhausgases freigesetzt - Tendenz steigend! Das ist eine gewaltige Belastung für das Klima und trägt nach Ansicht der meisten Wissenschaftler sehr wesentlich zur Erwärmung der Erdatmosphäre bei.


Der CO² Rechner gibt Antwort auf die Frage, wie viel CO² man mit seinen momentanen Lebensstil produziert:

www.uba.co2-rechner.de